Donnerstag, 25. August 2016

Babysitter sei dank

2 Stunden pro Woche...klingt erst mal nicht besonders viel, oder? Aber alle Eltern werden wissen, wie viel man in dieser Zeit schaffen kann, wenn man keine Kinder am Rockzipfel hat.
Könnt ihr euch noch an die Zeit vor den Kindern erinnern? In aller Ruhe einkaufen, kochen oder die Wohnung putzen? Das war herrlich, oder? Ich für meinen Teil habe das damals überhaupt nicht zu schätzen gewusst und mit den Kindern war dann plötzlich alles anders. Dank großem Gequengel oder Gebettel vergesse ich regelmäßig die Hälfte bei Einkaufen und bin danach völlig fertig. Auch die Kinder finden keinen Spaß daran. Verständlicherweise. Mit so einer genervten Mama hätte ich auch keine Lust, durch volle Gänge zu laufen.
So konnte das also nicht auf Dauer weiter gehen. Wir haben recht lange überlegt, was wir ändern können und sind recht schnell auf die Idee mit dem Babysitter gekommen. Zuerst haben wir über Ebay-Kleinanzeigen gesucht und tatsächlich jemanden gefunden. Leider war das ein totaler Reinfall. Die Kinder mochten sie nicht und ich hatte das Gefühl, sie hat überhaupt keine Lust auf Betreuung. Also haben wir die Idee erst mal begraben. Dann kam die Blogfamilia in Berlin und ich hatte ein sehr nettes Gespräch mit den Mädels von Betreut.de. Relativ kurze Zeit später war klar, dass wir das nochmal versuchen wollten.


Über die Plattform kann man sehr gut nach bestimmten Kriterien suchen. Wohnort und Betreuungswunsch spielen dabei natürlich die größte Rolle. Und so konnte ich zwei Mädels anschreiben, die mir auf den ersten Blick sehr gut gefallen haben. Beide haben sehr schnell und unkompliziert geantwortet und hatten gute Vorkenntnisse als Aupair. Eine der beiden konnte leider nicht so kurzfristig, wie wir das benötigt haben und so fiel die Entscheidung auf Theresa. Ganz ehrlich, das war die beste Entscheidung seit langem. Sie kann relativ kurzfristig die Betreuung übernehmen und ist super lieb zu den Kindern. Sie freuen sich immer sehr auf sie. Und ich weiß, dass sie bei ihr in guten Händen sind. Zwei Stunden in der Woche haben wir jetzt also Zeit, um alle wichtigen Dinge zu erledigen, bei denen man die Kinder nicht unbedingt mitschleifen muss. Meist nutzen wir das wirklich, um in Ruhe den Wocheneinkauf zu erledigen und wenn danach noch Zeit ist, kümmere ich mich schon um das Abendessen.
Das Schöne ist auch, dass man die Bezahlung individuell abstimmen kann und so meist auf einen gemeinsamen Nenner kommt, mit dem beide Seiten zufrieden sind.


In den nächsten 6 Wochen werden wir jetzt erst einmal wieder allein klar kommen müssen, da sie im Urlaub ist, aber ich freue mich schon jetzt auf die Zeit, wenn sie uns wieder unterstützen wird.


Ich kann nur noch einmal sagen: Danke betreut.de


Dieser Post wird nicht gesponsert, sondern ist aus reiner Überzeugung geschrieben.

Mittwoch, 10. August 2016

Hilfe - wir haben jetzt ein Vorschulkind

Gestern war es soweit. Mein kleiner großer Junge hatte seinen ersten Tag in der Vorschule.

mein Großer beim Affen beobachten
Wann ist er nur so groß geworden?

Zum Glück ist die Vorschule bei uns in der Kita einfach integriert und er muss nicht in ein anderes Gebäude wechseln. Den Übergang haben die Erzieher auch sehr schön gestaltet. Es gab für jedes zukünftige Vorschulkind einen "Paten". Dieser war aus der aktuellen Gruppe und hat "sein" Kind ein bis zwei pro Woche abgeholt und zur neuen Gruppe begleitet. Dort wurde gespielt und schon einmal alles erkundet. Eine Veränderung ist es ja trotzdem, auch wenn sie die Erzieher bereits kennen. Am Montag wurde dann alles in die neue Gruppe gebracht: Hefter für die Malsachen und Fotos, Hausschuhe, Wechselsachen etc. So wusste jedes Kind genau, wo sein Platz ist. Und am Dienstag durfte er dann den ersten vollen Tag dort verbringen. Da hier nur noch Kinder im gleichen Alter sind, wird es jetzt auch einfach Ausflüge zu veranstalten und wieder mehr mit den Kindern zu unternehmen. Außerdem werden sie jetzt schon auf den Schulstart vorbereitet und können erste Übungen im Schreiben und Zeichnen machen.

Die Erzieher in unserer Kita sind zum Glück super. Sie haben Verständnis, dass die Veränderung manchen Kindern schwer fällt und versuchen so gut, wie nur möglich, auf die einzelnen Kinder einzugehen.

Auch bei unserem Ninja ist uns gestern gleich eine Veränderung aufgefallen. Er war beim Abholen laut und frech und hatte ganz klar zu viel Energie. Er war einfach völlig überreizt von den neuen Eindrücken. Außerdem war er extrem verschmust und hat unsere Nähe gesucht. Ihm fallen diese Veränderungen in seinem Ablauf immer recht schwer und er braucht eine Weile um sich wieder neu einzufinden. Wir können jetzt nur versuchen, ihm diese Zeit zu geben und für ihn da zu sein. Ich hoffe einfach, dass es diesmal keine zwei Monate dauert, wie beim Übergang von Krippe zu Kita.

Trotz allem bin ich sehr froh, dass er jetzt noch einmal so einen sanften Wechsel hat, denn nächstes Jahr um diese Zeit haben wir dann ein Schulkind. (Okay, an die Vorstellung muss ich mich wirklich noch gewöhnen!)

Wie läuft das denn bei euch? Gibt es eine separate Vorschule oder bleiben eure Kinder bis zur Einschulung in ihrer Kitagruppe?

Montag, 25. Juli 2016

Es geht uns gut - besser denn je... neue Erkenntnisse

Ich hatte vor einiger Zeit auf Twitter vermeldet, dass ich mich etwas zurückziehen werde. Sowohl hier im Blog als auch in den Social Media Kanälen war es sehr ruhig. Aber das war genau das Richtige. Ich habe nicht ständig darauf geachtet, schöne Fotos zu machen oder stundenlang über einem Post gegrübelt, ich habe einfach meine kleine Familie genossen. Und was soll ich sagen? Es hat sich einiges verändert. Wir haben uns alle sichtlich entspannt.

Entspannte Eltern --> entspannte Kinder


Unsere kleine Terrormaus ist momentan wahnsinnig lieb und der Große ist ja sowieso total entspannt. Wir schimpfen tatsächlich seltener und genießen unser Familienleben. Natürlich ist nicht alles rosarot und es gibt ab und zu kleine Reibereien, aber die gehören einfach auch dazu und sind schnell wieder vergessen.

Zur Entspannung hat aber auch unser Babysitter beigetragen, sie kommt zwar nur einmal in der Woche für 2-3 Stunden aber in dieser Zeit können wir unseren Wocheneinkauf erledigen und die Kinder werden nicht unnötig gestresst. Es bringt so viel Ruhe in die Woche.

Zusätzlich habe ich für mich festgestellt, dass ich nicht zu den Mamabloggern gehören möchte, deren ganzes Leben sich um den Blog dreht. Mir ist bewusst, dass einige von euch davon leben und keine Wahl haben, aber ich habe sie und werde deshalb nur noch dann bloggen, wenn ich dazu Lust habe. Ob das jetzt einmal pro Woche oder einmal im Monat ist, kann ich euch noch nicht sagen, das wird sich mit der Zeit zeigen. Ich werde auch kein SEO verwenden oder Beiträge nur für Klickzahlen schreiben.

Außerdem finde ich in der letzten Zeit viele Elternblogs recht radikal und brauchte eine Pause davon. Jeder besteht auf seiner Meinung und nur dieser eine Erziehungsweg ist richtig. Das dass aber in den meisten Fällen nur bei den eigenen Kindern funktioniert wollen viele nicht sehen. Jedes Kind ist anders und jedes Kind braucht seinen eigenen Weg. Ich hatte mich zuletzt von vielen Aussagen verleiten lassen und dabei nicht mehr auf mein eigenes Bauchgefühl gehört. Mit erschreckenden Folgen: die ganze Familie war dauerhaft angespannt, es krachte ständig und die Kinder wussten gar nicht, was wir von ihnen wollten. Mit meiner Internetpause kam auch mein Bauchgefühl wieder und jetzt weiß ich, dass ich auf einem guten Weg bin. Bei uns wird es kein "unerzogen" oder "selbstbestimmtes alles" geben. Wir begegnen den Kindern mit Respekt und gehen auch auf ihre Wünsche ein, dennoch werden wir nicht ohne Regeln leben. An gewisse Dingen müssen die Kleinen sich eben halten und über alles andere kann man reden. Trotzdem habe ich inzwischen gelernt, vieles etwas ruhiger zu sehen. Dreckige Kinder auf dem Spielplatz? gehören dazu. Unordentliche Kinderzimmer? Kann man aufräumen...etc., etc.

Was ich auf jeden Fall im Blog weiterführe ist meine Reihe "Lieblingsplätze in meiner Stadt"-das ist ein kleines Herzensprojekt und will gefüllt werden.



Auf jeden Fall finde ich diese Entscheidung für mich richtig und wichtig. Ich nehme jeglichen Druck raus und mache nur noch, was mir Spaß macht.


Natürlich freue ich mich aber weiterhin auf den Austausch mit euch.

Liebe Grüße,

eure Sandy

Mittwoch, 29. Juni 2016

Lieblingsplätze in meiner Stadt - Teil 3: The Market im Täubchenthal

Heute möchte ich euch einen Lieblingsort in Kombination mit einer Veranstaltungsreihe vorstellen. Es geht um den "The Market" im Täubchenthal.

Mit einer bunten Mischung aus Streetfood, Handmade-Ständen, Design und Musik lädt dieser besondere Markt zum Verweilen ein. Man kann es nicht anders sagen, es ist wie ein Tag Urlaub. Raus aus dem Alltag und rein ins gemütliche Getümmel. Hier kann man sich rundum wohlfühlen.

Und es wird für jeden etwas geboten. Das leckere Essen in sehr großer Auswahl und die zahlreichen Sitz- und Liegeflächen laden zum Verweilen ein. Die Kinder können währenddessen toben, spielen oder sich mit Basteln, Schminken etc. die Zeit vertreiben.
An den tollen Design- und Vintageständen kann man auch nicht einfach vorbei gehen. Solchen liebevollen Schmuck, solche tollen Kleider und coolen Möbel findet man sonst nicht so geballt auf einem Haufen. Hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Aber ich zeige euch am besten mal ein paar Fotos, dann könnt ihr euch selbst ein Bild machen:


Eingang mit einem herzlichen Willkommen

trotz drohendem Regen, ein toller Tag

Kleine Bühne, die auch zum gemütlichen Verweilen einlädt

Ungewöhnliche Sitz- und Klettermöglichkeiten. Inklusive Streetart im Hintergrund

Eine Hula-Hoop Trainerin zeigt wie es richtig geht.

Bunt zusammengewürfelte Deko, trotzdem irgendwie stimmig.

Mein Motto zu "The Market"

Bunt, wild und alternativ.

Die Dachterrasse lädt zum Verweilen ein.

Nicht zu verachten: Das Essen...hier mit leckeren Churros.

Genau das kann man dort tun, egal ob mit oder ohne Kinder. Es ist wie ein Tag Urlaub.

Möbel im Upcycling-Design

Blick von oben über die tollen Handmade-Stände

Ein Fenster vor dem Fenster als Deko...

Blick von oben über den Aussenbereich.

und zum Schluss noch einmal die andere Seite.


Wer jetzt Lust hat, das Ganze einmal selbst zu erleben, der kann zu einem der nächsten Termine kommen:


17.07.16 Wein-Edition


28.08.16 Summer Edition 

25.09.16 Geburtstagsedition

30.10.16 Closing  - Dias de las Muertos

16.-18.12.16 Winter Market

Nähere Informationen und eventuelle Terminänderungen könnt ihr hier nachlesen.

Sonntag, 26. Juni 2016

Wochenende in Bildern 25./26. Juni

Unser Wochenende haben wir fast komplett bei den Schwiegereltern verbracht um den 50. Geburtstag vom Schwiegerpapa zu feiern.

Freitag:
Nur ein einziges Bild vom Freitag. Ich suche immer mal wieder nach Ideen für ein kleines Tattoo am Handgelenk. Bin aber noch sehr unschlüssig, ob ich das wirklich machen soll. 
Am Nachmittag sind wir dann schon zu den Schwiegereltern gefahren um beim Aufbau der Zelte zu helfen. Keine Zeit für Fotos ;-)

Samstag:


Frühstück gab es bei dem Wetter draußen. und wie bei Oma üblich, mit kleinen Häppchen für die Mäuse.


Die herrlichen Rosen muss ich euch noch zeigen. Die hätte ich ja auch gern im Garten.


Auf Wunsch eines einzelnen Herren, habe ich dann noch Spargelsalat mit Erdbeeren gemacht. Zu meinem Glück, war es der letzte Verkaufstag. Jetzt war es das erstmal mit den Spargelgerichten.


Die Kinder haben während dessen fleißig beim Dekorieren geholfen.


Und genascht wurde natürlich auch immer mal wieder.


Wie die Kinder, so die Mama. Nur hatte es mir eher der Kirschbaum angetan.


Nachwuchsförderung...


Ich hatte sogar mal Zeit für Nagellack.


Und habe die Blätter dann direkt noch für die Deko verwendet. Kleine Papierlaternen dazu, fertig.


Zwischendurch konnten wir uns am Pool entspannen.


Bei Familienfeiern kann man auch mal was trinken...schaut schließlich immer irgendjemand nach den Kindern.


Das gute an Musikern in der Familie...man hat Livemusik zu Geburtstagsfeiern. Und auch noch so schöne. Hier: "The Heavy Dancing". Wir haben viel getanzt und auch den Kindern hat es gut gefallen.

Sonntag:

Am Sonntag sind wir nach dem Frühstück wieder nach Hause gefahren und da es schon recht spät war, gab es ein schnelles und einfaches Mittagessen: 

Milchreis mit Zucker und Zimt. Ohne viel Schnickschnack.


Nach dem Mittagsschlaf sind wir nochmal in den Garten. Alles grünt und wächst. Es ist so toll. Wir haben verliebte Möhren...


...erste kleine Kürbisse...


...und Zucchini.


Leider nicht aus dem Garten aber den Abend schließe ich mit leckerer Melone. Ein absolutes Muss im Sommer.

Was habt ihr denn schönes gemacht?

Weitere Bilder findet ihr wieder bei Susanne.

Sonntag, 12. Juni 2016

Wochenende in Bildern 11./12. Juni

Unser Wochenende war durchgeplant und trotzdem wunderschön. Hier ein paar kleine Eindrücke davon:

Freitag:

Nach der Arbeit saß ich gefühlt ewig beim Friseur, um wieder etwas heller auf dem Kopf zu werden. Also habe ich jetzt blonde Strähnen und muss warten, bis der Rest rauswächst. Geduld ist ja nicht so meine Stärke, aber erstmal geht es so. Viel mehr ist an dem Tag auch nicht passiert.


Samstag:
Früher hatten wir Discostempel....jetzt haben wir Anna und Elsas als Familie. Anders aber auch wahnsinnig schön.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Können wir das schaffen? - Jo, wir schaffen das!

Erst vor Kurzem habe ich euch erzählt, wie das mit uns und der Vereinbarkeit funktioniert...nämlich irgendwie nicht so richtig! Inzwischen gibt es zwei kleine Änderungen bzw. Hoffnungen, die uns das Leben bald erleichtern werden.


1. wir haben einen Babysitter.


Dank betreut.de haben wir eine sehr liebe und nette Kinderbetreuung gefunden, die uns bzw. hauptsächlich mir, das Leben leichter machen wird. In Montagezeiten sichert sie bereits geplante Termine ab und auch sonst wird sie jetzt einmal pro Woche zu uns kommen, damit wir mal was erledigen können. Und sei es nur der Wocheneinkauf, zu dem die Kinder sowieso nie mit wollen. Wenn das wirklich so klappt, wie es gerade aussieht, dann können wir endlich alles etwas entspannter angehen und uns entschleunigen.
Einen ausführlichen Bericht zu unserer Suche gibt es dann nach einer längeren Testphase. Dann kann ich euch erzählen, ob meine Hoffnungen und Erwartungen erfüllt wurden.


2. ich habe mich heute morgen auf eine neue Stelle beworben.


Es ist zwar die gleiche Firma und auch nur ein Zimmer weiter aber es würde uns einen großen Schritt nach Vorne bringen. Finanziell und auch durch die höhere Stundenzahl, die uns mehr Sicherheit gibt. Dann müsste ich nicht mehr jedes halbe Jahr bangen, ob meine Stunden wieder erhöht werden und ich meine Miete noch zahlen kann. Auch bei der Bank hätten wir dann bessere Chancen, sollten wir doch nochmal über den Hausbau nachdenken und einen Kredit brauchen.
Natürlich bedeutet mehr Arbeitszeit erstmal auch weniger Zeit für die Kinder, keine Frage. Doch auch dafür gibt es eine Lösung, denn nach ca. einem halben Jahr könnte ich mit der Stundenzahl wieder nach unten gehen. Und das ohne die anderen Stunden für immer zu verlieren, da das Ganze über eine Befristung läuft.
Das Schöne an der neuen Stelle, wäre für mich auch die neue Herausforderung. Ich könnte endlich auf einer Stelle arbeiten, die meiner Ausbildung entspricht und habe dadurch auch mehr Verantwortung (und mehr Geld *hihi*). Das reizt mich ja schon sehr.


Ihr müsst jetzt bitte alle ganz fest die Daumen für mich drücken, damit das auch klappt. Und wenn ich Glück habe, dann schreibe ich euch bald einen ganz positiven Bericht zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie, denn das wäre im Moment mein größter Wunsch.